Wettbewerb 2011

Das Wettbewerbsgelände liegt in einer Randzone von Schötz inmitten eines Wohngebietes, eingespannt zwischen Hauptstrasse und Aussensportanlage. Der quer zur Wissenhusenstrasse gestellte Baukörper sucht in seiner Proportion und Durchlässigkeit den verbindenden Massstab zum Muster der Wohn- und Industriebauten im heterogenen Siedlungsbild. Der gestaffelte, kompakte Baukörper ist gegen die Chrüzmatte ausgerichtet und spannt einen dreieckigen Vorplatz auf. Durch den minimalen Landverbrauch ergibt sich im Westen die Option einer Erweiterung. Die bestehenden Aussensportanlagen werden durch diesen Neubau nicht tangiert, jedoch ins Umgebungskonzept mit einbezogen. Das Eingangsniveau der Turnhalle ist ebenerdig und benötigt deshalb keine Rampenanlage für Anlieferungen. Der Boden der Hallen liegt auch über dem Grundwasserhöchstspiegel von 503.00 m ü.M.  Im Erdgeschoss befinden sich die Eingangshalle mit direkter Anbindung an die Turnhallen und Räumlichkeiten für den Abwart. Eine grosszügige Treppenanlage erschliesst die Zuschauergalerie im Obergeschoss.  Im Obergeschoss erfolgt die Erschliessung von Toiletten und Garderoben über einen gemischten Sauber- und Schmutzkorridor. Die grosszügige Breite des Erschliessungsbereichs ermöglicht den Aufenthalt von Zuschauer. Im Korridor kann mit zusätzlichen Boxen eine dritte Zuschauerreihe erstellt werden: 1. Reihe – Estrate, 2. Reihe – Gang, 3. Reihe – Boxen. Die Catering-Küche sowie die Nasszellen werden direkt an die Galerie angebunden. Die Nischen vor den Garderoben profitieren vom Tageslicht der Oberlichter  und können so als Aufenthaltsbereich während einer Sportveranstaltung genutzt werden. Die Tische und Bänke werden für solche Anlässe temporär aufgestellt. Der Abgang ins Hallengeschoss erfolgt über zwei dezentral angeordnete zweiläufige Treppen.